Für eine Bewusstseinskultur
von Demokratie und Rechtsstaat

Im Jahr 2018 wurde unsere Republik 100 Jahre alt, im Jahr 2020 unsere Verfassung.
Viele Menschen haben sich damals und schon lange davor für die Demokratie in Österreich eingesetzt, und unsere Rechte als Bürgerinnen und Bürger erkämpft.
Wir wollen dieses Bewusstsein bewahren und für die kommenden Generationen fördern.
Damit es auch für die 100 nächsten Jahre erhalten bleibt.

 


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Spezial: 13. März 1848 - Ein Spaziergang auf den Spuren der Revolution 1848

Die Geschichten über Wien im März 1848 und das folgende Revolutionsjahr sind voll mit Persönlichkeiten, die aus einem Hollywood-Film stammen könnten. Trotzdem werden sie selten erzählt. Grund genug für uns das zu ändern – am Jahrestag der Revolution, dem 13. März 1848, bei einem kurzen Spaziergang an vier Schauplätzen. Einfach hier klicken.

Aufgrund der Pandemiesituation nicht physisch, sondern online. Mit Karte und Soundfiles zum Download zum nachspazieren.

Was wir wollen

Die Österreichische Demokratiestiftung will Projekte unterstützen, die sich um die Grundsätze der liberalen Demokratie und des aufgeklärten Rechtstaats bemühen.

Sie ist unabhängig, überparteilich und den Werten und Regeln der friedlichen demokratischen Auseinandersetzung verpflichtet.

Schon im Aufbau arbeiten wir dabei mit Expert:innen und Praktiker:innen zusammen, um die Idee unserer Demokratie, und den Aufbau unserer Republik zu vermitteln und — wo nötig — zu ihrer Verbesserung beizutragen.

Gemeinsam wollen wir das Bewusstsein dafür stärken, dass Demokratie etwas ist, das nicht immer schon da war, sondern etwas, das viele Generationen vor uns erkämpft und miteinander ausdiskutiert haben; und es ist etwas, das nicht immer da sein wird, wenn nicht jede:r Einzelne von uns täglich etwas dafür tut.

Kurz gesagt: Demokratie braucht Menschen, die sie ausüben und sich für ihre Erhaltung einsetzen.

Wer wir sind

Für den Start der Österreichischen Demokratiestiftung wurde ein Gründungsverein ins Leben gerufen, der die nötige Aufbauarbeit leistet.

Wir sind Bürger:innen Österreichs, die beruflich in den Bereichen Politik und Verwaltung, Parlamentarismus und Justiz, Menschenrechte und Medien tätig sind und uns parteiunabhängig für Demokratie und Rechtstaat einsetzen. Mit dabei sind darüber hinaus auch Menschen aus Bildung und Kommunikation, Studierende und Lehrlinge, ebenso wie Expert:innen aus verschiedenen Fachbereichen, die in Österreich leben und ihr Know How zur Verfügung stellen, um das Projekt gemeinsam aufzubauen.

"Democracy is not a state. It is an act. And each generation must do its part to help build what we called the Beloved Community, a nation and world society at peace with itself."
– John Lewis, amerikanischer Bürgerrechtler

Initiator:innen

Josef Barth

Josef Barth ist Strategieanalyst für Politik und Medien und Mitglied des PR-Ethik-Rats. Er war Journalist, Geschäftsführer einer Kommunikationsagentur und Vorstand des Forum Informationsfreiheit; und unterrichtet an der Donau Uni Krems und der Universität Wien.

Marianne Schulze

Marianne Schulze ist Juristin mit Schwerpunkt Menschenrechte. Sie ist als Konsulentin vor allem für transnationale Organisationen wie UNICEF oder das UN Development Programme, sowie internationale NGOs wie die International Campaign to Ban Landmines tätig; und publiziert regelmäßig, insbesondere zu Partizipation und Barrierefreiheit.

Christoph Konrath

Christoph Konrath ist Jurist und Politikwissenschaftler in der Parlamentsdirektion und Vortragender an den Universitäten Wien und Salzburg. Er schreibt über Verfassung, Demokratie und Verwaltung und engagiert sich in der politischen Bildung.

Gerhard Jarosch

Gerhard Jarosch ist Staatsanwalt und nationales Mitglied bei Eurojust, der Agentur der Europäischen Union für justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen. Er war Präsident der International Association of Prosecutors (IAP), der weltweiten Vereinigung der Staatsanwält:innen.